Beste Tauchplätze

Wo sollte man in Costa Rica tauchen?

Landgestützte Tauchgebiete und Tauchsafaris sind beide sehr populär in Costa Rica. Cocos Island “Kokosinseln” werden eigentlich nur über Tauchsafaris besucht, obwohl Tauchern “Bat Islands” “Fledermausinseln” und “Catalina Islands” sowohl als auch über landgestützte Betreiber und Tauchsafaris angeboten werden.

Der nördliche Pazifik (Guanacaste)

Golf von Papagayo

(Guanacaste / Nordpazifik) Unterwassergebirge voll von Leben ist innerhalb von 10 – 20 Minuten vom Strand aus zu erreichen. Es ist üblich grosse Gruppen von Adlerrochen , Kuhnasenrochen, Makrelen, Rotbarsche, Knurrfische, Kugelfische zu sichten. Schwärme von Weißflossenriffhaien kann man beim Ausruhen auf dem sandigen Boden beobachten.

Catalina Island

Dieses Archipel von 20 kleinen Inseln ist eine Reinigungsstation für Pelagics und bietet eine großartige Möglichkeit zum Tauchen, wo man häufig auf Stachelrochen, Fledermausrochen, Teufelsrochen, Mobularochen, Aale und Meeresschildkröten trifft. Dieses Tauchgebiet lädt ein, eine grosse Vielfalt von gigantischen Rochen im Pazifik das ganze Jahr beim Schwimmen zu betrachten, wobei man sie üblicherweise sehr häufig zwischen November bis April findet.

Bat Island – (Fledermausinseln)

Gewöhnlicherweise “The Bats” genannt, ist das weltbeste und berühmteste “Hochspannungsgebiet” für Taucher. Eine berühmte Stelle ist das “Big Scare”, wo man sich von sechs bis manchmal zu einem Dutzend von 8 bis 12 Fuss langen Bullhaien umrundet sieht! Die beste Zeit um “Bats” zu besuchen ist Mai bis November, wenn das Meer beim Überqueren ruhiger ist.

South Pacific (Drake Bay) Südlicher Pazifik

Caño Island Biological Reserve | Osa Peninsula

Diese südliche Insel im pazifischen Ozean vor der Halbinsel Osa ist ein Marine- Naturschutzpark mit einer aussergewöhnlich grossen Artenvielfalt. Tauchgebiete sind mit Schwärmen von Makrelen, Barschen, Knurrfischen, Anglerfischen, Korallenfischen zum Beispiel der Sergeant-Mayor-Fisch und anderen wie Haien und Rochen überfüllt. Man findet auch andere Hochseebewohner wie Delfine, Buckelwale und Grindwale. “Unter dem Teufel”/ El Bajo del Diablo (or “Devil’s Rock”), nur ein paar Kilometer von der Insel entfernt, ist eine sehr bekannte Stelle mit einem spitzen Felsen, gerade unter der Wasseroberfläche. Dieser Ort wird häufig von riesigen Mantarochen und springenden Mobularochen frequentiert.

Cocos Island – Kokosinseln

Cocos Island

Eines der wohl bekanntesten Tauchgebiete in Costa Rica. Das turbulente Gewässer ist voll Hammerhaien, Weissflossenhaien, Stachelrochen, Delfinen, Thunfisch, Fächerfischen, und weiteren 27 einheimischen Fischarten. Wissenschaftler schätzen, dass die Konzentration der Flora und Fauna der Unterwasserwelt hier 5 mal so groß ist, wie im restlichen Karibischen Ozean. Man führt dies weitgehend auf die Vulkane unter Wasser zurück, die ihre Quellen aus dem Meer brodeln lassen. Dieser plötzliche Wechsel in der Topografie produziert nährreiche Aufwallungen, welche zahlreiche Pelagicarten anziehen. Haie sind die “Stars” der Show, zum Beispiel Tigerhaie, Bullenhaie, Hammerhaie und Weissflossen Riffhaie. Die beste Jahreszeit zum Beobachten der natürlichen Tier- und Pflanzenwelt ist hierfür von Juni bis November, wenn die Hammerhaie, Walhaie und Mantarochen auf ihrem Höhepunkt der Paarungszeit sind. Der einzige Nachteil am Tauchen bei den Kokosinseln ist, die Hinfahrt. Man braucht ungefähr 36 Stunden mittels Boot um die 400 Meilen zu überwinden, um an dieses Tauchparadies zu gelangen. Es stehen mehrere Tauchsafarirouten zu den Kokosinseln zur Verfügung.

Mittelpazifik

Manuel Antonio

beheimatet vulkanische Unterwasserformationen getrennt durch Grotten und Höhlen, und deren Eingängen an Stellen wie zum Beispiel “Light House Rock, Isla Larga, und Canyon Reef”. Dort kann man die üblichen Teilnehmer an einem Unterwasserschauspiel wie Kugelfische, Anglerfische, Aale, Muränen, Schildkröten, Langusten, Tintenfische, Seepferdchen, Haie und viele andere Arten antreffen.

Herradura

Im Norden von Manuel Antonio liegt Herradura. Die beste Jahreszeit zum Tauchen in diesem Bereich ist von Dezember bis Mai, um eine bessere Sichtweite zu haben und häufige Treffen mit riesigen Mantarochen  sind dann an der Tagesordnung, welche die nahegelegenen Säuberungsstationen besuchen. Die meisten Tauchstellen sind über eine 10-Minütige Bootsfahrt vom Strand aus zu erreichen.

Tortuga Island (Puntarenas)

ist normalerweise durch einen kompletten Tagestrip, typisch zusammen mit Schnorchlern und anderen Tagestourenbesuchern zu erreichen. Es gibt auch ein paar kleinere Schiffwracks in der Nähe, deren häufige Einwohner tropische Fische und marine Fischarten, wie zum Beispiel der Papageienfisch, Skorpionfisch, Muränen, Anglerfische, Meeresschildkröten und Rochen sind. Nach dem Tauchen ist oft ein ruhiger Nachmittag an den in der Nähe gelegenen Stränden angesagt.

Die Karibik

  • Das Wetter kann viel unvorhersehbarer auf dieser Seite des Landes sein und von daher instabile Konditionen mit sich bringen. Die karibische Küste liegt mit ihrer Entwicklung noch sehr weit zurück und tauchen ist noch nicht so vorangeschritten. Dieses Gebiet dehnt sich über ein Korallenriff von Costa Rica bis hinunter nach Panama aus, wobei bunte weiche Korallen und kleinere Fischschwärme von Korallenfischen zu sehen sind. Deswegen empfehlen wir einen Besuch an der Karibikküste in den “trockenen”  Monaten von September bis Oktober. Umgebungen von Gandoca-Manzanillo National Wildlife Refuge und Cahuita  National Park – Nationalparks, die sich mit sanften Korallenriffen, Delfinen und Meeresschildkröten brüsten können.